Kontakt

Lindengasse 40, 1070 Wien

Bürozeiten:
Mo.
12:30 bis 17:00 Uhr
Di. 14:00 bis 18:00 Uhr
Mi. 13:00 bis 16:30 Uhr
Do. 14:00 bis 17:00 Uhr

Telefon: 01/ 52125/ 242 oder 243
Fax: 01/526 91 19 ("für GAJ" draufschreiben)
E-Mail: info (ät) gajwien (punkt) at oder
gajwien (ät) gajwien (punkt) at
(Unseren GPG-Key für sichere, verschlüsselte Kommunikation findet ihr hier.)

Plenum findet jeden Freitag um 19:00 Uhr statt. Vor dem Plenum wird noch gekocht und gequatscht - herzliche Einladung an alle, die einfach mal vorbeischauen wollen.

IDAHOT: 17.05. - Protestaktion zum International gegen Homophobie und Transphobie

Warum kämpfen und nicht feiern?

Der 17. Mai ist dem Kampf gegen Homophobie und Transphobie gewidmet. Besonders an diesem Tag geht es darum, die herrschenden, diskriminierenden Strukturen unserer Gesellschaft aufzuzeigen und gegen sie anzukämpfen. Homophobie und Transphobie sind bis heute in weiten Teilen der (bürgerlichen) Gesellschaft tief verankert. Nicht nur die offene Diskriminierung von Homosexuellen und Trans*-Personen im Alltag, sondern auchdie Ungleichbehandlung von homosexuell l(i)ebenden Personen gegenüber„normalen“, heterosexuellen Paaren vor dem Gesetz, stellen einen untragbaren Zustand dar. Die jetzigen Gegebenheiten lassen keinen Grund zum Feiern übrig. Gegen diese Verhältnisse gilt es am 17. Mai noch mehr als an jedem anderen Tag anzukämpfen.

Am 17. Mai wollen wir erneut deutlich zeigen, dass wir die herrschenden, diskriminierenden Verhältnisse auf keinen Fall akzeptieren werden. Rückständige Ansichten dürfen unseren Alltag nicht weiter bestimmen. Mit diesen heteronormativen Denkmustern gilt es aufzuräumen.

Deshalb rufen wir zur gemeinsamen Protest- und Infoaktion am 17. Mai auf!

Wann: 17.05. ab 12:00 Uhr
Wo: Stephansplatz/Stock-im-Eisen-Platz

Gegen heteronormative Denkmuster!
Gegen rechtsextremes, homophobes Gedankengut!
Gegen religiös-fundamentalistische Propaganda!

Antisemitismus in der Linken: Ein reales Problem?

Nach wie vor gehört es
zum Selbstverständnis viel zu vieler radikaler Linker, alleine
aufgrund ihrer politischen Position sich als frei von Antisemitismus
zu wähnen. Demgegenüber ist es wichtig zu betonen, dass gerade in
Mitteleuropa der modernde Antisemitismus im frühen 19. Jahrhundert
anfangs auf Seiten der Linken artikuliert wurde. Erst als die
Bewegungen mit Karl Marx in der Lage waren, hinter den Schein der
kapitalistischen Produktion und der bürgerlichen Gesellschaft zu
schauen, begannen die antisemitischen Welterklärungsmuster an
Bedeutung zu verlieren. Aber bis heute wächst der Antisemitismus
(auch und gerade unter Linken) als personalisierende Pseudoerklärung
undurchschauter Verhältnisse in dem Ausmaß, in dem sich die

31. März 2012 - Europäischer Aktionstag gegen den Kapitalismus

Luxus und Dekadenz statt Gürtel enger schnallen!
Viennese part of M31 - european day of action against capitalism

Samstag, 31.03.2012, ab 14:00
Marcus Omofuma Denkmal (Museumsquartier / Mariahilfer Straße, Wien)

14:00 Linksradikales Straßenfest
Mit guter Musik, unzähligen Infotischen, radikalen Redebeiträgen, schmackhafter Volxküche, kühlen Getränken, unschlagbarer Siebdruck-Werkstatt und vielem mehr.

15:00 Kritische Intervention
…auf der vorbeiziehenden Demo gegen Vorratsdatenspeicherung. Aufmerksamkeit erregen und die falsche Kritik zerstreuen.

Mehr Infos und alle Veranstaltungen zu M31 findest du unter http://vienna.march31.net/

Ein Aktionstag gegen den Kapitalismus?
Protestiert wird dieser Tage viel auf der ganzen Welt. Und der Kapitalismus ist auch wieder im Gespräch. Seine fatalen Auswirkungen auf das Ökosystem und das menschliche Leben lassen sich zunehmend schlechter leugnen, die Idee von immerwährendem Fortschritt und Wachstum scheint vielen nicht mehr plausibel. Aber die Kritik, die daraus erwächst greift meistens zu kurz. Oft beschränkt sie sich darauf, einzelne Akteur_innen und deren Handeln moralisch zu bewerten, sie gegebenenfalls zu verurteilen, und eine strengere Regulierung sowie das Austauschen von Funktionsträger_innen durch vermeintlich “aufrechtere” Personen zu fordern.

Dabei liegt es in den Strukturen der Kapitalismus, dass nicht selten moralisch fragwürdiges oder sogar verwerfliches Verhalten das rationalste ist. Richtet sich also der Protest vor allem gegen bestimmte Akteur_innen, dient er letztlich oft mehr als Ventil für die individuelle Ohnmacht und spielt dabei seine Rolle mit, das bestehende System zu legitimieren, indem nahegelegt wird, es wäre unter den Bedingungen dieses Wirtschaftssystems möglich, grundlegend anders zu handeln.

Demo 10. 3.: Fight Repression! Freispruch für J.A.I.B.!

15.00
Samstag, 10. März
Uni-Rampe, Schottentor

6. März 2012 20:00 - "Antifeminismus und Männerbündelei"

Wenngleich Abtreibungsgegner, Burschenschafter und Väterrechtler auf den ersten Blick historisch, ideologisch wie auch in der politischen Agitation wenig Gemeinsamkeiten aufweisen, zeigt sich bei genauerer Betrachtung, dass gerade der in ihren Reihen kultivierte Antifeminismus sowie auch die unterschiedlich ausgeprägte Männerbündelei, der vertretene Sexismus und die kultivierte Homophobie große Ähnlichkeiten aufweisen. Zudem ist ihre gesellschaftliche Akzeptanz sowie auch ihre (immer noch andauernde) politische Relevanz als Teil eines immer stärker werdenden antifeministischen Backlashs zu sehen, der zunehmend versucht, die feministischen Errungenschaften der letzten Jahrzehnte in Frage zu stellen.

Männerbünde wegfegen – aus der Hofburg und überall!

Am 27. Jänner findet der Ball des Wiener Korporationsrings (WKR) in der Hofburg statt.
Der WKR ist eine Vereinigung deutschnationaler Studentenverbindungen, die ausschließlich Männer als Mitglieder aufnehmen. Nicht alle im WKR organisierten Burschenschaften, Landsmannschaften, Turnvereine usw. zeigen ihren Rechsextremismus so offen wie die Olympia, die immer wieder Holocaust-Leugner wie David Irving, Frank Rennicke und Michael Müller zu ihren Veranstaltungen lädt. Prominentestes Mitglied der Olympia ist der dritte Nationalratspräsident Martin Graf (FPÖ).

17.1. Vortrag: Gedenkpolitik in Österreich

Otto Habsburg sagte bei einer Gedenkveranstaltung der ÖVP im Jahre 2008: "Meine Damen und Herren, ich glaube es gibt keinen Staat in Europa, der mehr Recht hat sich als Opfer zu bezeichnen, als es Österreich gewesen ist." Die Reaktion des Publikums: Standing ovations. ÖVP und SPÖ reagierten mit Hinweisen auf das Alter Otto Habsburgs und der These, dass Österreicher_innen sowohl Opfer als auch Täter_innen waren. Das Verhalten der österreichischen Innenpolitik ist ein Auswuchs dessen, was seit Jahrzehnten verabsäumt wurde; Österreich als das zu sehen, was es ist: ein Land der Täter_innen.

Wir verschieben unser Plenum

... allerdings nur an einem Tag. Das Plenum vom 13. 1. wird auf Mi, 11. 1. 12 um 18.00 verschoben. Zur angenehmen Abendgestaltung am Freitag den 13. empfehlen wir die GRAS-Geburtstagsparty im Ost-Klub.

Epizentrum – besetzte Lindengasse 60 muss bleiben!

Seit dem 14. Oktober ist das leer stehende Haus in der Lindengasse 60 in 1070 Wien besetzt und trägt seitdem den Namen Epizentrum. Der Gebäudekomplex ist im Eigentum der Bauen und Wohnen GmbH (BUWOG), die unter der schwarz-blauen Regierung privatisiert wurde und im Zuge deren Privatisierung es zu mehreren Skandalen (BUWOG-Affäre) gekommen sein soll. Der Republik Österreich sind laut Gabriela Moser dadurch bis zu einer Milliarde Euro entgangen...

9.11. - Mahnwache am Aspangbahnhof

In der Nacht vom 9. zum 10. November 1938 brannten in Wien 42 Synagogen und jüdische Bethäuser, zahllose jüdische Geschäfte und Wohnungen wurden geplündert, zerstört und beschlagnahmt. 6547 Juden und Jüdinnen wurden festgenommen und 3700 davon in das Konzentrationslager Dachau deportiert.

Hinter all diesen Daten, Zahlen und Fakten steht jenes unsagbar grauenvolle Leid, das in der "Reichskristallnacht", im "Novemberpogrom 1938" jüdischen Mitbürgerinnen und Mitbürgern von den nationalsozialistischen Machthabern angetan wurde...

Inhalt abgleichen