Kontakt
Lindengasse 40, 1070 Wien
Bürozeiten:
Mo. 12:30 bis 17:00 Uhr
Di. 14:00 bis 18:00 Uhr
Mi. 13:00 bis 16:30 Uhr
Do. 14:00 bis 17:00 Uhr
Telefon: 01/ 52125/ 242 oder 243
Fax: 01/526 91 19 ("für GAJ" draufschreiben)
E-Mail: info (ät) gajwien (punkt) at oder
gajwien (ät) gajwien (punkt) at
(Unseren GPG-Key für sichere, verschlüsselte Kommunikation findet ihr hier.)
Plenum findet jeden Freitag um 19:00 Uhr statt. Vor dem Plenum wird noch gekocht und gequatscht - herzliche Einladung an alle, die einfach mal vorbeischauen wollen.
Bürozeiten:
Mo. 12:30 bis 17:00 Uhr
Di. 14:00 bis 18:00 Uhr
Mi. 13:00 bis 16:30 Uhr
Do. 14:00 bis 17:00 Uhr
Telefon: 01/ 52125/ 242 oder 243
Fax: 01/526 91 19 ("für GAJ" draufschreiben)
E-Mail: info (ät) gajwien (punkt) at oder
gajwien (ät) gajwien (punkt) at
(Unseren GPG-Key für sichere, verschlüsselte Kommunikation findet ihr hier.)
Plenum findet jeden Freitag um 19:00 Uhr statt. Vor dem Plenum wird noch gekocht und gequatscht - herzliche Einladung an alle, die einfach mal vorbeischauen wollen.
Eine von 5 - 25. November, Internationaler Tag gegen Gewalt an Frauen.
Der
Internationale Tag gegen Gewalt an Frauen erinnert jährlich am 25.
November an den Todestag der drei Schwestern Patria, Minerva und Maria
Teresa Mirabal - drei dominikanische Oppositionelle, die vom damaligen
Diktator Trujillo im Jahr 1960 hinterhältig ermordet wurden. In aller
Welt machen Frauenorganisationen an diesem Tag ihre Anliegen in der
Öffentlichkeit sichtbar und erinnern an die Möglichkeit, als Frau in
Würde und ohne Gewalt zu leben.
In Deutschland wurde jede 7. Frau mindestens einmal in ihrem Leben Opfer einer Vergewaltigung oder sexuellen Nötigung. In Frankreich gehen Schätzungen von jährlich ca. vier Millionen vergewaltigten und geschlagenen Frauen aus. In Schweden wird ungefähr alle 20 Minuten eine Frau geschlagen, jeden 10. Tag stirbt eine Frau durch einen Mann, der ihr nahe stand. Nach einer kanadischen Schätzung werden ein Viertel bis ein Drittel aller Mädchen und Frauen Opfer von Männergewalt. Auf Europa übertragen, würde dies 42-56 Millionen Betroffene bedeuten.
Das Machtungleichgewicht zwischen Frauen und Männern gilt als Hauptursache für Gewalt an Frauen. Ein Ende dieser Entwicklung ist nicht abzusehen. Ganz im Gegenteil: Sozialabbau, Erwerbslosigkeit und Flexibilitätsanforderungen schaffen zusätzliche Abhängigkeiten, statt sie zu bekämpfen.
Der internationale Tag gegen Gewalt an Frauen kann dazu dienen, breitere Schichten der Gesellschaft wachzurütteln und das ebenfalls breite Schweigen über Gewalt an Frauen zu brechen. Die Grünalternative Jugend nimmt den 25. November zum Anlass mit einer Reihe von Veranstaltungen, mit dieser Broschüre und anderen Materialien auf die Problematik aufmerksam zu machen. Der Kampf gegen Gewalt an Frauen kann und darf aber nicht auf einen Tag im Jahr beschränkt werden.
Gewalt geht beinahe ausschließlich von Männern aus
Häusliche Gewalt ist die häufigste Ursache für Verletzungen bei Frauen. Ihr eigenes Zuhause – die Familie - ist der gefährlichste Ort für eine Frau. Nicht vor Angriffen von Fremden in dunklen Straßen müssen Frauen erfahrungsgemäß am meisten Angst haben, sondern vor der alltäglichen Brutalität von Freunden, Verwandten und Geliebten. An erster Stelle der Gefährlichkeitsskala stehen Trennung und Scheidung. In dieser Zeit ist etwa für Frauen das Risiko ermordet zu werden fünfmal so hoch wie sonst.Eine von fünf
Eine von fünf Frauen ist laut Schätzungen in Österreich von Gewalt durch einen männlichen Verwandten, Freund oder Bekannten betroffen. Im Gesundheitsbericht der Stadt Wien (1996), wird von mindestens 6.000 sexuellen Gewaltdelikten ausgegangen, die pro Jahr gegen Frauen in Wien verübt werden. 1999 lag die Zahl der geschätzten Vergewaltigungen pro Jahr in Österreich bei ca. 5.000. Das wiederum bedeutet, dass in Österreich mindestens alle zwei Stunden eine Frau vergewaltigt wird.In Deutschland wurde jede 7. Frau mindestens einmal in ihrem Leben Opfer einer Vergewaltigung oder sexuellen Nötigung. In Frankreich gehen Schätzungen von jährlich ca. vier Millionen vergewaltigten und geschlagenen Frauen aus. In Schweden wird ungefähr alle 20 Minuten eine Frau geschlagen, jeden 10. Tag stirbt eine Frau durch einen Mann, der ihr nahe stand. Nach einer kanadischen Schätzung werden ein Viertel bis ein Drittel aller Mädchen und Frauen Opfer von Männergewalt. Auf Europa übertragen, würde dies 42-56 Millionen Betroffene bedeuten.
Keine typischen Opfer
Die Gewalt ist subtil oder brutal, kulturell tief verankert und dennoch weder zwangsläufig, noch naturgegeben. Gewalt an Frauen zieht sich durch alle Schichten, Altersgruppen und Staatszugehörigkeiten. Es gibt kein typisches Opfer. Alle Formen von häuslicher Gewalt haben aber eines gemeinsam: Sie dienen zur Erzeugung von Angst und zur Ausübung von Macht und Kontrolle über die Frau.Ursache Machtungleichgewicht
Wir leben in einer Gesellschaft, die von gleichen Rechten, Pflichten, Besitz, Einkommen, Arbeitsteilung usw. zwischen Frauen und Männern weit entfernt ist. 90% des in Geld gemessenen Einkommens und 99% des Vermögens werden weltweit von Männern, also nicht ganz der Hälfte der Weltbevölkerung kontrolliert. Zwei Drittel der bezahlten Arbeit in Österreich wird von Männern und zwei Drittel der unbezahlten Arbeit von Frauen geleistet. Im Bereich der bezahlten Arbeit verdienen Männer im Durchschnitt auch heute noch um ein Drittel mehr als Frauen.Das Machtungleichgewicht zwischen Frauen und Männern gilt als Hauptursache für Gewalt an Frauen. Ein Ende dieser Entwicklung ist nicht abzusehen. Ganz im Gegenteil: Sozialabbau, Erwerbslosigkeit und Flexibilitätsanforderungen schaffen zusätzliche Abhängigkeiten, statt sie zu bekämpfen.
Der internationale Tag gegen Gewalt an Frauen kann dazu dienen, breitere Schichten der Gesellschaft wachzurütteln und das ebenfalls breite Schweigen über Gewalt an Frauen zu brechen. Die Grünalternative Jugend nimmt den 25. November zum Anlass mit einer Reihe von Veranstaltungen, mit dieser Broschüre und anderen Materialien auf die Problematik aufmerksam zu machen. Der Kampf gegen Gewalt an Frauen kann und darf aber nicht auf einen Tag im Jahr beschränkt werden.

