Kontakt
Lindengasse 40, 1070 Wien
Bürozeiten: Montag bis Freitag, 15 bis 18 Uhr.
Telefon: 01/ 52125/ 242 oder 243
Fax: 01/526 91 19 ("für GAJ" draufschreiben)
E-Mail: info@gajwien.at (Unseren GPG-Key für sichere, verschlüsselte Kommunikation findet ihr hier.)
Plenum ist jeden 1. und 3. Freitag im Monat ab 19:00 Uhr
Vor dem Plenum wird noch gekocht und gequatscht, herzliche Einladung an alle die einfach mal vorbeischaun wollen.
Jeden 4. Samstag im Monat ist Jour Fixe ab 16:00 Uhr
Dort können Leute die wollen Ideen für Aktionen, Pickerln, Flyer,... mitbringen, es wird vielleicht Filmgeschaut, über bestimmte Texte - Themen geredet. Infos zu dem aktuellen Jour Fixe kommen auf diese Website.
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27.1. 2010 Gedenkveranstaltung: Auschwitz-Befreiung
Die Befreiung des Konzentrations- und Vernichtungslager Auschwitz jährt sich heuer zum 65. Mal.
Am 27. Jänner 1945 befreiten Soldat_innen der Roten Armee das Konzentrations- und Vernichtungslager Auschwitz, dessen Name in der Nachkriegsgeschichte zum Synonym des Nationalsozialistischen Vernichtungsantisemitismus und dessen Nachwirkungen werden sollte. Ein weitreichender Moment, doch als Tag, an dem mensch sich auf den Holocaust besinnt, will sich das Datum nicht recht einbürgern. Dafür gibt es zumindest einen vernünftigen Grund: Warum, so lässt sich fragen, soll ausgerechnet in Österreich der Befreiung gedacht werden?
Das vermeintliche "Umdenken" der vergangenen 20 Jahre hat kaum zu einer breit getragenen Gedenk- und Erinnerungskultur geführt. "Auschwitz" ist ein gemiedener Begriff, mensch tut sich schwer mit der Feststellung, Nachfolgegeneration einer Täter_innen-Nation zu sein. Die schlichte Tatsache, dass in Auschwitz weit über eine Million Menschen systematisch ermordet wurden, scheint so unerträglich zu sein, dass sie in Vergleichen und Gleichwertereien immer wieder minimiert und zum Schweigen gebracht werden muss. Wir als Nachgeborene können uns nicht an die Gewalt, die Auschwitz für seine Häftlinge, deren Familien und Freund_innen bedeutete, erinnern. Doch wir können ihrer Opfern gedenken. Nicht nur am 27. Jänner: Es bedarf weiterer Gedenk- und Kritikmomente, die Teil des Alltags einer Gesellschaft werden, deren stereotype Verfassung in mancherlei Hinsicht dieselbe geblieben ist, seit Auschwitz befreit wurde.
In der festen Überzeugung, dass eine qualitativ andere Zukunft nur durch die Aneignung der Vergangenheit möglich ist, laden wir euch herzlich ein, euch an der Gedenk- und Befreiungskundgebung am 27. Jänner 20010 zu beteiligen.
18:00 Gedenkveranstaltung mit Redebeiträgen am Judenplatz, 1010 Wien, danach Filmabend in der i:da, Zwölfergasse 9, 1150 Wien
Am 27. Jänner 1945 befreiten Soldat_innen der Roten Armee das Konzentrations- und Vernichtungslager Auschwitz, dessen Name in der Nachkriegsgeschichte zum Synonym des Nationalsozialistischen Vernichtungsantisemitismus und dessen Nachwirkungen werden sollte. Ein weitreichender Moment, doch als Tag, an dem mensch sich auf den Holocaust besinnt, will sich das Datum nicht recht einbürgern. Dafür gibt es zumindest einen vernünftigen Grund: Warum, so lässt sich fragen, soll ausgerechnet in Österreich der Befreiung gedacht werden?
Das vermeintliche "Umdenken" der vergangenen 20 Jahre hat kaum zu einer breit getragenen Gedenk- und Erinnerungskultur geführt. "Auschwitz" ist ein gemiedener Begriff, mensch tut sich schwer mit der Feststellung, Nachfolgegeneration einer Täter_innen-Nation zu sein. Die schlichte Tatsache, dass in Auschwitz weit über eine Million Menschen systematisch ermordet wurden, scheint so unerträglich zu sein, dass sie in Vergleichen und Gleichwertereien immer wieder minimiert und zum Schweigen gebracht werden muss. Wir als Nachgeborene können uns nicht an die Gewalt, die Auschwitz für seine Häftlinge, deren Familien und Freund_innen bedeutete, erinnern. Doch wir können ihrer Opfern gedenken. Nicht nur am 27. Jänner: Es bedarf weiterer Gedenk- und Kritikmomente, die Teil des Alltags einer Gesellschaft werden, deren stereotype Verfassung in mancherlei Hinsicht dieselbe geblieben ist, seit Auschwitz befreit wurde.
In der festen Überzeugung, dass eine qualitativ andere Zukunft nur durch die Aneignung der Vergangenheit möglich ist, laden wir euch herzlich ein, euch an der Gedenk- und Befreiungskundgebung am 27. Jänner 20010 zu beteiligen.
18:00 Gedenkveranstaltung mit Redebeiträgen am Judenplatz, 1010 Wien, danach Filmabend in der i:da, Zwölfergasse 9, 1150 Wien

