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Lindengasse 40, 1070 Wien

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(Unseren GPG-Key für sichere, verschlüsselte Kommunikation findet ihr hier.)

Plenum findet jeden Freitag um 19:00 Uhr statt. Vor dem Plenum wird noch gekocht und gequatscht - herzliche Einladung an alle, die einfach mal vorbeischauen wollen.

Grundsätze

Unsere Grundsätze sind der Versuch, eine gemeinsame Grundlage für vertretene Inhalte zu finden. Sie sind aber nicht unverändlich und können jederzeit diskutiert werden.

Queer- Feministisch

Wir leben in einer patriarchalen, von Männern* dominierten Gesellschaft, in der Frauen* strukturell diskriminiert werden. Beispiele lassen sich da überall finden: Frauen* verdienen um 1/4 weniger als Männer* für die gleiche Arbeit, Frauen* sind jeden Tag von Sexismen und jede fünfte Frau ist von Gewalt betroffen.

Dabei ist es wichtig festzustellen, dass die Unterschiede zwischen „den“ zwei Geschlechtern nicht in Stein gemeißelt sind. Vielmehr sind Geschlechter von der jeweiligen Gesellschaft abängig und können sich mit der Zeit verändern. Das haben sie in der Geschichte auch. Wir meinen, dass es viele Geschlechter gibt, und sich jede*r das aussuchen können sollte, was ihm* oder ihr* gefällt.

* Der Stern nach dem "Frauen" oben beziehungsweise allgemein in verschiedenen Wörtern auf unserer Homepage soll einen Freiraum zwischen den und außerhalb der zwei herkömmlichen Geschlechter symbolisieren. Näheres darüber kannst du in der Broschüre "Deutsche Sprache - Männersprache?" von GRAS und GAJ lesen, die du bei uns kostenlos bestellen kannst (Email an info@gajwien.at).

Antifaschistisch

70 Jahre nach dem Nationalsozialismus und der industriellen Ermordung von Millionen Jüdinnen und Juden, Roma und Sinti, Homosexuellen, „Asozialen“, … gibt es noch immer viele Menschen, die diesem grausamen System Positives abgewinnen können. Sie versammeln sich in Burschenschaften, treffen sich am Ulrichsberg, bei FPÖ-Veranstaltungen oder am sprichwörtlichen Stammtisch.
Dabei gilt es jedoch nicht zu vergessen, dass die Akzeptanz von rechtem Gedankengut bis weit in die Mitte der Gesellschaft geht. Das reicht von der Glorifizierung von Heimat und Nationalstaat bis hin zu tätlichen Übergriffen durch faschistische Schläger*innen.
Österreich halt als Nachfolgestaat des "3. Reichs" kaum nationalsozialistische Täter*innen verurteilt. So lebte zum Beispiel Milivoj Ašner, ein ehemaliger Polizeichef des faschistischen Ustaša-Regimes bis zu seinem Tod im Juni 2011 sechs Jahre lang unbehelligt in Klagenfurt. Eine vollständige Restitution von geraubtem Eigentum steht weite aus.

In diesem Sinne: Kein Vergeben, kein Vergessen!

Radikaldemokratisch

Entscheidungen, die getroffen werden, ohne dass alle von ihr betroffenen Menschen die Möglichkeit haben, mitzuentscheiden, halten wir für nicht akzeptabel.
Deshalb treffen wir all unsere Entscheidungen gemeinsam und im Konsens am Plenum, das für alle offen ist. Auch Sprecher*innen oder Funktionär*innen gibt es bei uns nicht - denn unsere vielen Stimmen lassen sich nicht in Vertreter*innen vereinen!

Ökologisch

Auch die Ökologie verbindet uns mit der grünen Partei: Der sich stark beschleunigende Klimawandel trägt die Lebensqualität weltweit erheblich zu senken. Das führt auch dazu, dass neue Migrationsbewegungen entstehen, weshalb wir (auch) die Anerkennung von Klimaflüchtlingen fordern.

Wir glauben aber auch, dass politische Maßnahmen, die sich (fast) ausschließlich für Energiesparmaßnahmen in privaten Haushalten stark machen, nicht unbedingt zielführend sind. Eine Wirtschaftsform, die auf unbegrenztem Wachstum auf Basis der Ausbeutung von Mensch und "Natur" funktioniert, wird die Situation kaum besser machen.